132 Das atmende Dach
Auf Grund des großen Bedarfs und des Erfolgs des IBZs als Institution soll das Dachgeschoss weitere Wohneinheiten für Wissenschaftler*innen vorhalten und zugleich die das Gebäude prägenden Ideen von Wohn- und Hausgemeinschaft, Austausch, aber auch low-tech und Nachhaltigkeit wieder aufnehmen und neu transformieren. Das bestehende Dach wird dabei weitgehend erhalten und die bestehenden Qualitäten der verglasten Flächen in den Entwurf integriert.Die Wohneinheiten werden entlang der Nordfassade als gedämmte Einbauten errichtet und über Gemeinschaftsflächen an der bestehenden, verglasten Südfassade erschlossen. Während die Privaträume über ein konstantes Klima verfügen, reagieren die gemeinschaftlichen Flächen auf unterschiedlichen klimatischen Einflüssen und machen diese erfahrbar. Es wurden dabei 8 Elemente entwickelt, die auf einfache aber hoch effiziente und nachhaltige Weise die unterschiedlichen klimatischen Einflüsse für die Konditionierung der Räume nutzbar machen.Wohnen in den Dachgemeinschaften: Die Einteilung des IBZ in fünf Bauteile wird beibehalten: Der Dachraum jedes Bauteils wird als Nutzungseinheit und Untergemeinschaft verstanden - auch hinsichtlich des Brandschutzes. Zu den vorgelagerten Gemeinschaftsflächen können sich die einzelnen Einheiten großflächig hin öffnen.Entsprechend der Bedürfnisse des IBZ und der komplexen Gegebenheiten des Bestands wurden vier unterschiedliche Typen von Wohneinheiten entwickelt, die sich an unterschiedlichen Nutzerbedürfnissen orientieren.
Jahr: 2026 -
Status: Studie
Bruttogrundfläche: 1350 m2
Ort: Berlin
Leistungsphasen: Machbarkeitsstudie
Mitarbeit: Silvester Fornasari, Jonah Adip
Team: transsolar, pde Integrale Planung